Zwei Terrassen, zwei Stimmungen – und ein Garten, der verbindet
Wie gelingt es, dass sich in diesem Garten Familien, Paare und Retreat-Gruppen gleichermaßen wohlfühlen? Für Marita liegt die Antwort in der Zonierung.
„Durch die Größe der Fläche und die klare Gliederung ist es gut möglich, dass ganz unterschiedliche Menschen parallel hier ihre Zeit genießen. Es gibt ruhige, zurückgezogene Bereiche – wie die Raseninseln oder die Appartements mit eigener Terrasse. Gleichzeitig laden die großen Flächen, die Boulebahn, der Bolzplatz und die zentrale Terrasse zum Miteinander ein.“
Wichtig dabei: Es gibt nicht die eine Terrasse – sondern zwei mit ganz eigenem Charakter.
Vorne, auf der Südseite, liegt die Frühstücksterrasse. Hier beginnt der Tag für alle Gäste – gemeinsam, mit Blick in die Morgensonne.
Hinten, auf der Westseite, dort wo früher das Fahrsilo stand, lädt die große Gemeinschaftsterrasse dazu ein, zusammenzukommen oder sich mit einem Glas Wein in die Loungemöbel zurückzuziehen.
Der Spielbereich wurde bewusst leicht abgerückt, ist aber immer noch in Sichtweite – so können Eltern in Ruhe sitzen und trotzdem ein Auge auf die Kinder haben. Auch die Sauna ist so platziert, dass sie Rückzug ermöglicht.
Der Garten im Rhythmus des Jahres
Der Garten verändert sich im Laufe des Jahres deutlich – und das ist ausdrücklich so gewollt. Frühling, Sommer, Herbst und Winter haben je ihren eigenen Auftritt.
„Im Frühling grünt alles, die Obstbaumblüte beginnt, die ersten Zwiebelpflanzen kündigen den Sommer an. Im Hochsommer blühen die Stauden, die Wiese entfaltet ihre ganze Pracht. Und wenn dann im Spätsommer gemäht wird, verändert sich das Bild komplett – auf einmal sieht man, wie weit das Grundstück eigentlich reicht.“
Im Herbst leuchtet das Obst, die Hecken verfärben sich, die Strukturen treten wieder stärker hervor. Und im Winter? Da bildet der Schnee mit den Stauden und Hecken ein ganz eigenes Bild.